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Frühstück´s Rum (aka N. Spiced Rum) feat. N. Kröger 33,2% | Rum-Info & Tasting 🥃 Guten Morgen und Prost! 🔊

Rum noch vor dem Kaffeetrinken… Warum eigentlich nicht?

Aber was tun, wenn es grade mal “halb zehn in Deutschland” und damit eigentlich erst Knoppers-Zeit ist?
Für dieses Problem präsentiert Euch Nicolas Kröger, die richtige Antwort:

Heute taste ich für Euch gemeinsam mit ihm seinen “Frühstück´s Rum”.

4.0/5
Süße
5/5
Würze
2.5/5
Milde
4/5
Frucht
1/5
Rauch
0.5/5

Der heutige Name ist eher aus einer Laune heraus entstanden.
Anfangs hieß der Rum “N. Spiced Rum” (das “N.” stand dabei für den Vornamen des Herrn Kröger, seinem Schöpfer).

Der Zusatz “Spiced”, was natürlich nur so viel bedeutet wie “etwas zugesetzt”, ließ die Leute fälschlicher Weise denken, der Rum könne “scharf”, also “spicy” sein.
Um dieser Fehleinschätzung entgegenzuwirken und weil der Running-Gag, man könne den Rum aufgrund seines süßen, angenehmen Geschmacks auch gut zum Frühstück trinken, eh schon die Runde machte, entschied sich Nicolas kurzerhand, dem Rum seiner wahren Bestimmung zuzuführen und ihn umzubenennen.

Nicolas Krögers Ziel war es, dass sein Rum nicht zu kräftig rüber kommt, das aber das, was einen guten Rum ausmacht, nämlich seine Komplexität und sein typischer Geschmack, auf der anderen Seite auch nicht verloren gehen.

Um das zu schaffen, vermählte er ganz vorsichtig Rum aus Panama, Trinidad sowie aus Barbados, die alle zwischen drei bis acht Monate in amerikanischer Weißeiche gelagert worden waren und fügte dem Ganzen anschließend, für den nötigen Pep, einen Tropfen Jamaika-Rum bei.

Die Qualität der Vanille ist ihm dabei besonders wichtig. Der Frühstück´s Rum enthält ausschließlich echte Vanille und keinerlei künstliche Aromen!

Schauen wir uns die Flasche genauer an:

Sie besteht aus einem eher außergewöhnlichen Material, das mich beim Tasting mit Nicolas tatsächlich kurz aus dem Konzept bringt. Es handelt sich nicht um eine dunkle Glas- sondern um eine schwarz lackierte Steingut-Flasche, deren Korken zudem mit rotem Siegelwachs sorgfältig verschlossen wurde. Aufgrund des Siegelwachses und wegen des ebenfalls in schwarz gehaltenen Labels, wirkt die Flasche robust und zudem recht edel.

Das Label selbst ist zu drei Vierteln mit einem großen, weißen “N.” verziert.
Ein Überbleibsel des vorherigen Namens “N. Spiced Rum”. Darunter lesen wir in weißen Großbuchstaben “Frühstück´s” und “Finest Rum Only Infused With Real Vanilla Pods – Made in Germany”.

Fruehstuecksrum
Fruehstuecksrum

Die Rückseite trägt ein zweites, ebenfalls schwarzes Label mit unter anderem zwei Highlights, die Nicolas besonders wichtig sind: Zum einen bekommen wir (auf englisch) wirklich alle Inhaltsstoffe, sogar mit dem abschließenden Hinweis “That´s it!”, bis ins Letzte akribisch aufgelistet (Rum, Wasser, Zucker, echte Vanilleschoten), zum anderen finden wir einen QR-Code, über den wir detaillierte Informationen über die Herstellung abrufen können.
Meine Meinung: So ehrlich und transparent sollte Rum-Herstellung immer sein!

Nase:
Mich begrüßt ein leichter Geruch, ein Hauch von Vanille. Nicolas erklärt mir, dass der Geruch weniger intensiv ist, als wir es im Allgemeinen gewohnt sind, weil es sich um echte Vanille handelt und nicht um ein viel intensiver riechendes, künstliches Aroma.
Zudem riecht der Rum sehr mild. Er sticht mir nicht direkt in die Nase, sondern begrüßt mich freundlich zurückhaltend.

Geschmack & Nachklang:
Neben der Vanille ist mein erster Eindruck ein wohliger, süßer Geschmack von Honig. Angenehm, mild, nicht zu lang anhaltend im Abgang. Die Süße breitet sich angenehm im Mundraum aus. Es schmeckt fast ein wenig sirupartig.

Fazit:
Ich könnte mir den Frühstück´s Rum zwar nicht in meinen Cornflakes vorstellen, aber ein kleines Gläschen zum Brunch auf jeden Fall. Alle, die süßen Rum mögen, die Rumlikör lieben, sind hier auf jeden Fall richtig.
Er könnte auf jeden Fall der nötige Denkanstoß sein, seine Trinkgewohnheiten und Tagesabläufe zu überdenken ;-).

🎧 Videos – RumPod:
Hier findest Du das Tasting-Video dieses Rums als Audio-Podcast aufbereitet und oben kannst Du Dir den Blogbeitrag dieser Seite als “Blog-RumPod” anhören.

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