You are currently viewing Botucal Reserva Exclusiva 40% | Rum-Tasting 🥃 „Es gibt keinen Besseren!“

Botucal Reserva Exclusiva 40% | Rum-Tasting 🥃 „Es gibt keinen Besseren!“

Der Botucal Reserva Exclusiva ist einer der bekanntesten und beliebtesten Rums weltweit.

Er hat bereits über 20 Awards eingeheimst und gehört damit zu den meist-ausgezeichneten Rums aller Zeiten.
Warum das so ist, wie er schmeckt und warum er weltweit so beliebt ist, das erfahrt Ihr hier.

Ich taste für Euch den Botucal Reserva Exclusiva

4.5/5
Süße
4.5/5
Würze
4.5/5
Milde
4/5
Frucht
2/5
Rauch
1/5

Der Rum in der bauchigen matt-grünen Flasche wird in Südamerika, genauer in Venezuela, in der Hacienda Botucal, von den Destilerias Unidas S.A. (DUSA) hergestellt.

Die DUSA sind ein Zusammenschluss von Destillieren aus dem ganzen Land, die sich zuletzt 2002 zusammen getan haben, bevor sich bereits in den 1950ern mehr und mehr kleine Rum-Destillerie unter dem Dach der Gruppe Licoreras Unidas S.A. vereint hatten.

Der Name Botucal kommt aus dem Indianischen „Boduca“ und bedeutet so viel wie „grüner Hügel“.
Der Markengründer Don Juancho Melendez hatte schon immer einen Hang zur Perfektion und war hingerissen von der traditionellen Rumproduktion in Small Batches. Diese Herstellungsmethode bringt Rums hervor, die geschmacklich sehr komplex und reifungstechnisch weitestgehend unverfälscht sind.

Er war begeistert von der Reifung auf Jamaica und den Antillen Inseln und hat die Rumproduktion dort mehrere Jahre lang akribisch studiert, bis er sich schließlich zuhause selbst an die Herstellung traute.

Heute ist der Reserva Exclusiva der ganze Stolz der Destilerias Unidas. Er hat geschmacklich einen so großen Wiedererkennungswert, dass sich bereits Unternehmen wie Diageo und sogar Pernod Ricard für ihn interessierten. Er konnte mittlerweile über 20 Awards abstauben und gehört damit zu den meist-ausgezeichneten Rums aller Zeiten.

Schauen wir uns einmal die Flasche genauer an.
Auf dem Flaschen-Label prangert zentral auffällig der Kopf des Markengründers und noblen Ehrenmanns Don Juancho. Darüber lesen wir groß den Namen „Botucal“.
Fun Fakt: In anderen Ländern ist dies nicht so: Botucal heißt ausschließlich in Deutschland „Botucal“, überall anders auf der Welt trägt der Rum den Namen „Diplomatico“.
Eine große Supermarktkette in Deutschland hält bis heute das Markenrecht eines Weinbrands mit dem Namen „Diplomat“. Um eventuellen Verwechslungen des Namens entgegen zu wirken, erlangte die Kette 2012, nach einem langjährigen Rechtsstreit letztendlich das alleinige Nutzungsrecht.

Amazon.de | Affiliate
Botucal Reserva Exclusiva Rum, 700ml

Nun aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Wir öffnen die Flasche.

Nase:
Der erste Eindruck ist sehr komplex:
Es riecht dezent nach Kokos, intensiv nach Vanille, nach getrockneten Früchten, Kakao und Gewürze wie Zimt und Nelke. Er ist dabei keinesfalls flüchtig und leicht, sondern sehr behäbig, würzig und schwer. Ein sehr runder Körper.

Geschmack & Nachklang:
Der Geschmack ist eine wahre Geschmacks-Explosion im Mund. Er ist sehr lang anhaltend im Mund, warm-würzig im Abgang. Er ist dabei in keiner Form leicht-spritzig, sondern komplex und reichhaltig nach Gewürzen, einem Nachklang von bitterer Orange und etwas Karamell.

Fazit:
Wenn Ihr ein Geschenk für sucht, bei dem Ihr mit großer Wahrscheinlichkeit den Geschmack eines jeden angehenden Rum-Liebhabers treffen werdet, seid Ihr bei diesem Rum auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Die Flasche ist hübsch, nicht überladen und birgt in der deutschen Version eine interessante Geschichte. Manchmal scheiden sich die Geister, grade bei erfahrenen Rum-Trinkern und der Fraktion der eingefleischten Rum-Enthusiasten, die Ihren Rum lieber ungesüßt und ohne zusätzliche Aromen genießen – und das ist auch vollkommen in Ordnung. Der Botucal bedient trotzdem die große Masse derer, die zum ersten Mal über ihren weißen Mix-Rum-Horizont hinweg schauen möchten. Wer also Rum kennen lernen will, muss ihn zumindest einmal probiert haben.

#Rumgelaiere | Was sagen Laien zum Butucal-Reserva?

Schreibe einen Kommentar