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Black Palm Rum 7th 42% | Rum-Infos & Tasting ­čąâ Handcrafted, Small Batch Rum, ohne Zucker aus Deutschland

Schwarze Palmen wachsen nicht etwa im sonnigen S├╝den der USA, sondern kommen aus Wasb├╝ttel, einer Gemeinde im Landkreis Gifhorn. Von hier aus gesteuert wird in Jork bei Hamburg die f├╝r den Black Palm Rum aus S├╝damerika stammende Zuckerrohrmelasse destilliert, abgef├╝llt, verkorkt und gelabelt.

Heute taste ich f├╝r Euch den im Eichenfass gelagerten „Black Palm Rum 7th“.

4/5
S├╝├če
2.5/5
W├╝rze
4/5
Milde
3/5
Frucht
3/5
Rauch
0.5/5

Marcel Kramer bastelt seit einem Florida-Urlaub 2016 an der Verwirklichung seines neu entstandenen Traumes: Der Herstellung eines schmackhaften Small Batch – Rums, handcrafted, mit hohem Qualit├Ątsanspruch und einem Geschmack der sich deutlich von den unz├Ąhligen Rumsorten auf dem Markt abheben sollte.

Er begann damit sich fort zu bilden, besuchte Brennerei-Seminare und probierte sich mit einer kleinen Destille f├╝r zuhause selbst aus.
Am 10. Juli 2018 war es, dank der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Destillateurmeister Arndt Wessel endlich soweit: Der erste Black Palm Rum war fertig. Der Erste einer ganzen Serie erfolgreicher Kreationen, f├╝r jeden Geschmack, zu denen vier geflavorte, bereits international ausgezeichnete Sorten (Vanilla, Chocolate, Apple Pie & Coconut) sowie zwei fassgelagerte Sorten, jeweils unterschiedlich gelagert in F├Ąssern aus Maulbeerbaum (17th) & Eiche (7th) geh├Âren.
Der Black Palm Vanilla Rum konnte bereits Bronze auf dem German Rum Festival 2018 sowie auf dem IWSC von 2019 erlangen. Der Black Palm Chocolate Rum erhielt bei letzterem sogar Gold.

Der Black Rum 7th wurde 3-fach destilliert, nicht gezuckert und nicht kaltgefiltert. Es gibt mittlerweile zwei unterschiedliche Batches von ihm, eines aus einem 50 Liter, das andere aus einem 70 Liter Eichenfass stammend. Beide F├Ąsser waren jeweils vorher mit Apfelbrand belegt. Das erste Batch ist auf 87 Flaschen limitiert, das zweite auf 111 Flaschen.

Ich bin gespannt auf den Geschmack, aber zuerst schauen wir uns die Flasche genauer an.

Die kegelstumpff├Ârmige Wei├čglasflasche ziert ein dunkelgr├╝nes Label, auf dem wir im Hintergrund einen Palmenstrand mit H├Ąngematte sehen.
Vor dieser Szenerie, oben auf dem Label sehen wir das Logo, eine schwarze Palme mit der Aufschrift „Black Palm Rum“.
In der Mitte des Labels sehen wir ein gro├čes, gelbes „7th“ und darunter ein kleines Fass sowie den Hinweis auf die Reifung in eben einem Eichenfass.
Rechts, am Rand des Labels finden wir Informationen ├╝ber den Rum und seine Herstellung.

Genug von der Flasche, wir ├Âffnen sie.

Nase:
Schon beim Einschenken begr├╝├čt mich ein Aroma von reifer Banane. S├╝├č, mild und doch ein klein bisschen scharf umschmeichelt sie meine Nase. Ein etwas spritziger fruchtiger Duft gesellt sich dazu. Heute wei├č ich, dass es Apfel ist, da sich im Fass vorher ein Apfelbrand befand. Beim Tasting habe ich es f├╝r einen fr├╝hreifen Pfirsich gehalten.

Geschmack und Nachklang:
Auch beim ersten Schluck steht die Banane, wenn auch leichter, im Vordergrund. Im Mund macht sich eine w├╝rzige Milde breit, die recht langanhaltend und doch eher s├╝├č daher kommt. Ich schmecke frische Fr├╝chte, der Eindruck der Banane steht immer noch im Vordergrund, aber auch etwas Vanille gesellt sich dazu.

Fazit:
Der Black Palm Rum 7th ist ein richtig leckeres Tr├Âpfchen. Alle die auf unverf├Ąlschten Rum stehen, der mit viel Handarbeit und Liebe zum Detail entstanden ist und der zudem als Small Batch, nicht gezuckert und aromatisiert aus Deutschland stammt, der ist her richtig gut aufgehoben!

­čÄž┬áVideos ÔÇô RumPod:
Hier findest Du das Tasting-Video dieses Rums als Audio-Podcast.
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